Apleona Südwest GmbH setzt erneut Maßstäbe im Naturschutz
Die Apleona Südwest GmbH hat am 12. März 2026 im Rahmen eines Mitarbeiteraktionstags zum Schutz der Streuobstwiesen im Schwäbischen Mostviertel beigetragen. Dabei waren etwa 13 Mitarbeitende des Unternehmens, Anbieter für Facility Management und Immobiliendienstleistungen, einen Tag lang zusammen mit Vertretern des Vereins Schwäbisches Mostviertel, des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und der Gemeinde Weissach im Tal im Einsatz, um Misteln von Streuobstwiesen in Unterweissach zu entfernen.
Der Tag begann mit einer Begrüßung und Einführungen zum Thema Streuobst. Stefan Setzer, Vorstand des Schwäbischen Mostviertels und Erster Bürgermeister von Backnang, sowie Franziska Hornung, Projektmanagerin Biodiversität beim Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, erläuterten die Bedeutung der Streuobstwiesen. Daniel Boger, Bürgermeister von Weissach im Tal, und Nadine Thoman, Geschäftsführerin des Vereins, begrüßten die Teilnehmenden und hoben die regionale Bedeutung hervor.
Um 10 Uhr erfolgte die Einweihung des Mistelmobils der Stadt Backnang – eines mobilen Werkzeugzentrums für Schulungen für Mistelschnitt- und Pflegearbeiten, das durch das Regionalbudget 2025 der ILE-Region Schwäbisches Mostviertel mit Landesförderung ermöglicht wurde und Projekte zur Streuobsterhaltung unterstützt. Anträge zur Förderung für 2026 sind noch bis 15. April 2026 bei der Geschäftsstelle des Schwäbischen Mostviertels möglich. Danach fand ein Mistel- und Baumschnittkurs für die Mitarbeitenden von Apleona statt, bevor in zwei Arbeitsphasen das Gelernte in mehreren Pflegetrupps auf den Wiesen aktiv angewendet wurde.
Streuobstwiesen prägen die Backnanger Bucht und zählen zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten. Sie tragen zur Frischluft, zum Erosionsschutz, zur Grundwasserbildung bei und liefern regionales Obst. Der zunehmende Mistelbefall, verursacht durch Klimawandel und verändertes Vogelverhalten, gefährdet die Bäume, da der Halbparasit Wasser und Nährstoffe entzieht und zum Absterben führen kann. Regelmäßige Pflege ist notwendig, ist wirtschaftlich jedoch oft nicht tragfähig. „Aktionen wie diese sind notwendig, um die Ökosysteme zu erhalten und das Bewusstsein zu stärken“, erklärt Nadine Thoman. „Die Unterstützung durch Partner wie Apleona ermöglicht Fortschritte.“ Franziska Hornung fügt hinzu: „Ohne dieses Engagement wären viele Projekte nicht realisierbar.“
Bei der Apleona Südwest GmbH ist Corporate Volunteering Teil der Unternehmenskultur und fördert Teamzusammenhalt sowie regionale Verankerung. „Hier verbinden sich berufliches Handeln und Engagement“, erläutert Dominik Altmayer von Apleona. Der Aktionstag schuf ökologischen Nutzen und stärkte das Gemeinschaftsgefühl. Der Verein Schwäbisches Mostviertel und der Naturpark danken den Beteiligten und erwarten weitere Zusammenarbeit zur Sicherung der Streuobstwiesen.