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Schwäbisches Mostviertel e.V.
Kirchberg 2-4
71554 Weissach im Tal

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22. Oktober 2014

8000 neue Gemeindemitarbeiterinnen

Zwei Bienenvölker sorgen ab 2015 für eigenen Gemeindehonig – Weissacher Gold als Präsent

WEISSACH IM TAL (pm). Streuobstwiesen sind ein komplexes Biotop und der Inbegriff der Biodiversität. Genauso vielfältig wie die Tier- und Pflanzenwelt sind auch die Produkte dieser Flächen. Dabei kommen einem zuerst Früchte in den Sinn – Äpfel oder Birnen, Zwetschgen, Mirabellen oder neuerdings wieder Quitten. Daraus folgen viele veredelte Produkte wie „a guads Gsälz“ (hochdeutsch: Konfitüre), Saft oder auch ein Destillat wie das Weissacher Glaserle.

Damit diese Früchte allerdings wachsen und geerntet werden können, braucht es vorab Helferinnen, genauer gesagt „Apis mellifera“ oder auch die am häufigsten anzutreffende westliche Honigbiene. Was liegt also näher, als aus Weissacher Streuobstwiesen und Weissacher Gemeindebienen einen Weissacher Gemeindehonig zu machen?

Zwei fachkundige Helfer – das Weissacher Imkerehepaar Erika und Frank Mikley – haben sich spontan bereit erklärt, zwei Bienenvölker auf gemeindeeigenen Streuobstwiesen aufzustellen und diese zu betreuen. Im nächsten Jahr sollen dann Ablegervölker daraus in Gemeindebesitz übergehen. Den Honig, ein Streuobstwiesenprodukt, an das man gemeinhin nicht sofort denkt, erhält die Gemeinde schon 2015.

Bürgermeister Ian Schölzel erklärt dazu: „Streuobstwiesen rücken dann vermehrt in das Bewusstsein, wenn man den Wert dieser Flächen erkennt. Dabei spielt nicht nur die ökologische Bedeutung eine Rolle, sondern zunehmend auch die Erkenntnis, dass davon unbelastete und hochwertige Lebensmittel geerntet werden können. Eines davon ist der Honig, den die Bienen künftig für uns sammeln und den wir dann zu bestimmten

Anlässen wie Jubiläen oder Geburtstagen an die Bürger der Gemeinde verschenken. Damit wollen wir weiterhin verstärkt für diese wichtigen Flächen und deren Produkte werben.“ Das Weissacher Gold ist wie das Weissacher Glaserle nicht im Handel erhältlich, sondern nur als Gemeindepräsent.

Dieser Artikel kommt von BKZ Online. Die URL zu diesem Artikel lautet: www.bkz-online.de/node/780985

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